Gemeinschaftliches Wohnen

„Ein Dach über dem Kopf“ zu haben ist ein Grundbedürfnis des Menschen.

Die Lebenssituationen der Menschen sind unterschiedlich und so unterschiedlich sind auch Vorstellungen und Möglichkeiten für ein „Dach“.  

Schon immer gab es daher auch unterschiedliche Wohnformen. In der jüngeren Vergangenheit ist das Interesse an gemeinschaftlichem Wohnen gewachsen. Es bietet interessante Alternativen zu konventi-onellen Angeboten – und dies oftmals, aber nicht nur für das selbstbe-bestimmte Wohnen im Alter.

Die Charakteristika des gemeinschaftlichen Wohnens 

  • Gemeinschaftliches Mieten, Kaufen oder Bauen
  • Gemeinschaftliches Planen und Umsetzen
  • Gemeinschaftliches, selbstbestimmtes Wohnen

Individualität in Gemeinschaft 

Vor Allem im gemeinschaftlichen Wohnen steht Individualität im Vordergrund. Die Gemeinschaft findet sich bereits in der Ideen- und Planungsphase. Der Einzelne ist von Anfang an beteiligt, bringt sich über seine Ideen ein und wirkt bis zum Einzug mit. Er entscheidet mit vom Konzept bis zu der Frage, wer mit ihm einzieht. Die Betei-ligten sind Initiatoren, Mitwirkende und Entscheidende.

Auch im gemeinschaftlichen Wohnen steht Individualität im Vordergrund. Gemeinschaftliches Wohnen ist keine „Wohngemein-schaft“ im Sinne einer herkömmlichen WG. Gemeinschaftliches Wohnen bedeutet für die Beteiligten Individualität in Form einer eigenen Wohnung, die abgeschlossen ist und abgeschlossen werden kann. Sie ist die individuelle Rückzugsmöglichkeit der Beteiligten. 

Miteinander in Gemeinschaft 

In den meisten Projekten spielt der Gemeinschaftsgedanke eine große Rolle, wird Nachbarschaft durch gemeinsame Aktivitäten und gegenseitige Unterstützung mit Leben erfüllt. Gleichzeitig ist aber auch die Organisation von externen Dienstleistungen dort, wo die nachbarschaftliche Hilfe nicht ausreicht, Teil des Konzeptes.